Fichtelberg Schwebebahn

Geschichte

Der Berg erhielt seinen Namen nach einem damals vorhandenen natürlichen Fichtenwaldbestand Georgius Agricola benutzte im 16. Jahrhundert die latinisierte Form Pinifer (Fichtelberg) Die heute das Fichtelberggebiet umgebenden ausgedehnten Fichtenwälder unterlagen seit der Erstbesiedlung des Gebiets einer ständigen Nutzung. Anstelle der heute vorherrschenden Fichtenwälder war die ursprüngliche Bestockung auch in den Hoch- und Kammlagen eine grundlegend andere. Auch Pollenanalysen aus dem Gottesgaber Hochmoor lieferten aufschlussreiche Ergebnisse.

Die Hauptbaumarten des Herzynischen Bergmischwalds, Weißtanne (Abies alba), Rotbuche (Fagus sylvatica) und Fichte (Picea abies), waren bis in die Kammlagen zu ungefähr gleichen Teilen von etwa 30 % vertreten. In alten Kirchenchroniken und Waldtaxierungen finden sich Beschreibungen des ursprünglichen Waldzustands. Der Fichtelberg war mit einem Mischwald aus oben genannten Baumarten bestockt. Dass heute die Fichte dominiert, ist vor allem eine Folge menschlichen Einflusses. Unsachgemäße Bewirtschaftung wie Kahlschläge und hohe Wildbestände verdrängten die Tanne und Buche immer weiter aus den Wäldern und begünstigten einseitig die Fichte.Mit Beginn der ordnungsgemäßen Forstwirtschaft in Sachsen Anfang des 19. Jahrhunderts änderte sich die Baumartenzusammensetzung drastisch.

Auf dem Fichtelberg befindet sich das 1962 gegründete und 5,48 km² große Landschaftsschutzgebiet Fichtelberg (LSG-Nr. 320795), auf dem Südhang das 1961 gegründete, 18,67 ha große und zweiteilige Naturschutzgebiet Fichtelberg mit Schönjungferngrund (NSG-Nr. 163092) und direkt südwestlich davon das 1997 gegründete, 73,15 ha große und mehrteilige Naturschutzgebiet Fichtelberg-Südhang (NSG-Nr. 163093). Westlich davon liegt am Kleinen Fichtelberg das 1967 gegründete, 5,25 ha große und einteilige Naturschutzgebiet Rohr- oder Schilfwiese (NSG-Nr. 165205). Diese Gebiete überschneiden sich mit dem Flora-Fauna-Habitat-Gebiet ''Fichtelbergwiesen (FFH-Nr. 5543-304).

Quelle: Wikipedia

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